Was für eine Männerpolitik brauchen wir?

von Martin Wilk

Wurde in der letzten Zeit über das kürzlich veröffentlichte grüne Männermanifest diskutiert, endete dies sehr häufig bei der Frage, ob es nicht an der Zeit wäre endlich männerpolitische Gremien bei den Grünen zu etablieren. Nach dem Vorbild der „großen Schwester“, der Frauenpolitik, wäre die Schaffung von politischen Institutionen denkbar, die die Interessen von Männern in den Blick nehmen und sich mit männerspezifischen Problemen auseinandersetzen.

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Wer fühlt sich eigentlich von wem herausgefordert? Und wo bleibt die Gerechtigkeit? Versuch einer Provokation…

von Astrid Rothe-Beinlich

Wer fühlt sich eigentlich von wem herausgefordert? Und wo bleibt die Gerechtigkeit? Versuch einer Provokation…

Auf jeden Fall ist der Streitwert rund um die Geschlechterdebatte – zumindest in einigen Kreisen – hoch im Kurs; in unterschiedlichsten Ausprägungen.
Auch hier vielfach nachlesbar: akademische Diskurse, die oft abstrakt erscheinen und so vermutlich schon wieder viele außen vor lassen.
Zudem: Wirklich neu ist das ja auch alles nicht…

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Am Morgen danach: Was bleibt vom Männermanifest

von Jan Philipp Albrecht

Seit wir – eine Gruppe grüner Politiker gleichen Geschlechts – im Frühjahr diesen Jahres das so genannte Grüne Männermanifest veröffentlichten, war dies für mich keine Überraschungsaktion. Bereits ein Jahr zuvor hatten wir anlässlich des internationalen Frauentages eine Erklärung veröffentlicht, in der wir explizit als Männer zu der noch immer bestehenden Diskriminierung auf Grund des Geschlechts Stellung bezogen.

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„Außenseiter“

von Andreas Kraß

In seinem 1975 erschienenen Buch „Außenseiter“ hat der Literaturwissenschaftler Hans Mayer drei Gruppen in den Blick genommen: Frauen, Homosexuelle und Juden. 36 Jahre später ist es dringend nötig, eine weitere Gruppe zu fokussieren, die sich bislang als Innenseiter wähnen durfte, aber doch, statistisch besehen, eine Minderheit darstellt.

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