Beschneidung von Jungs: Was ist der StreitWert aus feministisch-intersektioneller Perspektive?

Das Gunda-Werner-Institut gibt der Beschneidungsdebatte einen neuen Ort und wirft neue Perspektiven auf.

Ausgehend vom Urteil des Kölner Landgerichtes Gerichts, das die religiös-motivierte Beschneidung eines vierjährigen Jungen im vergangenen Mai als „einfache Körperverletzung“ durch den Arzt wertete, fand eine gesellschaftliche und politische Debatte über Kinderrechte, Religionsfreiheit, medizinische Vor- und Nachteile der sogenannten Zirkumzision und die Beurteilung jüdischer und muslimische Traditionen statt. Nachdem diese religiösen Beschneidungspraxen nun rechtlich unsicher wurden, verabschiedete der Bundestag mit großer Mehrheit die Gesetzesvorlage des Justizministeriums „Umfang der […]

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