Lena Rohrbach

Die Kandidatin der LINKEN für das Berliner Abgeordnetenhaus blickt von der Titelseite einer Boulevardzeitung. Über ihrem Portraitfoto prangt in großen Lettern die Schlagzeile „Politikerin schockt mit wirren Sex-Thesen“. Wir befinden uns im Wahlkampf um einen Platz im Abgeordnetenhaus im Jahr 2011. Was war passiert? Die Kandidatin hatte eine harmlose, aber liberale Ansicht zur Sexualpädagogik vertreten. Die Position bot, wenn man einige Zitate aus dem Kontext riss, gerade noch so eine geeignete Vorlage für eine Skandalisierung.

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