Was ist der Streit-Wert?

Grüne Feministen und „Männerrechtler“ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus. Was ist der Streit-Wert?

28. Juli 2010, Kommentare (43)

BUBarbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Antifeministische Strömungen machen sich im politischen Feuilleton und vor allem in Online-Medien breit. Nicht nur in einschlägigen Blogs oder Zeitschriften, sondern gerade in bürgerlichen Medien wie ‚FAZ’, ‚Die Welt’ oder ‚Der Spiegel’ beanspruchen sie seit einiger Zeit immer mehr Raum. Was steckt dahinter? Ein Phänomen von kurzer Dauer, nicht den Streit wert? Oder müssen sich alle, denen Geschlechtergerechtigkeit ein politisches Anliegen ist, damit auseinandersetzen? (weiterlesen…)

Astrid Rothe-Beinlich

31. August 2010, Kommentare (4)

Astrid Rothe-BeinlichWer fühlt sich eigentlich von wem herausgefordert? Und wo bleibt die Gerechtigkeit? Versuch einer Provokation…

Auf jeden Fall ist der Streitwert rund um die Geschlechterdebatte – zumindest in einigen Kreisen – hoch im Kurs; in unterschiedlichsten Ausprägungen.
Auch hier vielfach nachlesbar: akademische Diskurse, die oft abstrakt erscheinen und so vermutlich schon wieder viele außen vor lassen.
Zudem: Wirklich neu ist das ja auch alles nicht… (weiterlesen…)

Ilse Lenz

26. August 2010, Kommentare (16)

Wie wird Geschlechterdialog in der Geschlechterpolitik möglich?

Der Streit in der Geschlechterpolitik lohnt sich, wenn
• individuelle Möglichkeiten für Frauen und Männer, für Jungen und Mädchen erweitert werden können,
• strukturelle Lösungen dafür entwickelt werden können
• und die Bündnisse für Gleichheit zunehmen. (weiterlesen…)

Jan Philipp Albrecht

23. August 2010, Kommentare (12)

Am Morgen danach: Was bleibt vom Männermanifest
Seit wir – eine Gruppe grüner Politiker gleichen Geschlechts – im Frühjahr diesen Jahres das so genannte Grüne Männermanifest veröffentlichten, war dies für mich keine Überraschungsaktion. Bereits ein Jahr zuvor hatten wir anlässlich des internationalen Frauentages eine Erklärung veröffentlicht, in der wir explizit als Männer zu der noch immer bestehenden Diskriminierung auf Grund des Geschlechts Stellung bezogen. (weiterlesen…)

Sabine Hark

11. August 2010, Kommentare (26)

Sind Jungs so?

„Jungs sind so!“ titelt die ZEIT vom 5. August 2010. So nämlich: Sie versagen in der Schule, sie können, wie der Erziehungswissenschaftler Klaus Hurrelmann im Zeit-Gespräch feststellt, die heute relevanten sozialen Codes nicht knacken, weshalb sie sich in der Schule, die obendrein von Lehrerinnen dominiert sei, nicht zurecht finden; sie brauchen Raum, Zeit und Gelegenheit zum Raufen und Toben, weil sie „vom Naturell her raumgreifender“ sind; sie können nicht still sitzen und lesen lieber Comics statt Erzählungen; sie verstehen wahlweise sich selbst oder die Welt nicht und sind von pubertären Hormonstürmen gebeutelt. So oder ähnlich können wir es seit geraumer Zeit von Woche zu Woche mal in der ZEIT, mal im Spiegel, im Focus, in der FAZ und ohnehin im Internet lesen. Mit Verlaub: das ist Sexismus pur. (weiterlesen…)

Volker Handke

10. August 2010, Kommentare (26)

Anmerkungen zu einer Scheindebatte

Die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Niersteiner Erklärung und den sogenannten Männerechtlern als Debatte zu bezeichnen, überschätzt die breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit der Geschlechterfrage. Es scheint sich eher um eine hitzige Diskussion unter ExpertInnen und prominenten Akteuren eines erstarrten Genres zu handeln. (weiterlesen…)

Elahe Haschemi Yekani

3. August 2010, Kommentare (9)

Männer-Trouble und privilegierte Krisen

Es ist interessant zu beobachten, dass der Diskurs um die Probleme junger Männer, die in der Tat ernst genommen werden müssen, sehr schnell auf fehlende männliche Vorbilder, Instabilität der Geschlechterrollen und Verunsicherung in Zeiten neoliberaler Marktregimes rekurriert. (weiterlesen…)

Sebastian Scheele

29. Juli 2010, Kommentare (43)

Männerbewegte, denkt strukturell! Kurzschlüsse und Überbrückungskabel in der Debatte um Männerpolitik.

Was Männerpolitik ist und welche Ziele sie verfolgen sollte, wird zur Zeit kontrovers diskutiert. Alleine in den letzten Monaten haben einige Stellungnahmen die Debatte um produktive Aspekte bereichert: Das Grüne Männermanifest Nicht länger Machos sein müssen, die Studie zu Männerrechtlern von Thomas Gesterkamp für die FES, die Positionierung des in Gründung befindlichen Bundesforum Männer gegen männerrechtlerische Positionen. (weiterlesen…)

Kai Gehring

29. Juli 2010, Kommentare (20)

Kai Gehring - Foto: © Guido Rottmann

Gleichberechtigung ist Frauen- und Männersache!

Gemeinsam mit einigen grünen Männern, die für gleiche Rechte und gleiche Pflichten zwischen den Geschlechtern stehen, habe ich das „Grüne Männer-Manifest“ verfasst, ein Anstoß zur Debatte um die Rolle der Männer in der Gleichberechtigungspolitik. (weiterlesen…)

Sven Glawion

29. Juli 2010, Kommentare (14)

Sven GlawionImmergleiches, Wohlstandsprobleme und Gemeinplätze – wir brauchen eine gelassene und differenzierte Debatte um Männlichkeiten.
Feministische Theorie, emanzipatorische Politik und Männer- und Männlichkeitsforschung haben viel zur Verbesserung von Chancengleichheit und Geschlechterdemokratie zu bieten. Die Begleitmusik von Antifeministen sowie von „Grünen Feministen“ ist hingegen aus der Zeit gefallen. (weiterlesen…)

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