Kathrin Ganz

 

Teilhabe für alle durch neutrale Plattformen?

Die Geschlechterpolitik ist ein Dauerbrenner in der Auseinandersetzung mit der Piratenpartei. Allzu oft bleibt diese jedoch bei stereotypen Vorstellungen stehen, also zum Beispiel bei der Geschichte von den technikverliebten Nerds, die die Sprache der Frauen nicht sprechen

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Wer programmiert feministisch?

von Jan Schnorrenberg

Wer programmiert feministisch?

In Zeiten der Wikipedia und einem Aufbrechen traditioneller Wissensstrukturen scheint Wissen frei zu sein. Dies ist jedoch nur bedingt richtig: Auch Internettechnologien produzieren Wissensmonopole. Der Harvard Professor Lawrence Lessig verglich schon 1999 in seinem Werk „Code and Other Laws of Cyberspace“ Programmcode mit dem geschriebenen Gesetz.

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Wo viele Schwalben sind ist Sommer – Geschlechterpolitik braucht strategisch wie menschlich Bündnisse

von Marion Böker

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer: Ursprung des Sprichwortes ist eine Fabel von Äsop: Ein Mann verkauft seinen Mantel, weil er nach der Sichtung einer einzelnen Schwalbe davon ausgeht, dass der Sommer naht. Fortan muss er frieren, denn es bleibt kalt und die zu früh zurückgekehrte Schwalbe erfriert.[1]

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„Bündnisse – Ein Weg zu erfolgreicher Geschlechterpolitik? Was ist der Streit Wert?“

Unter dieser Fragestellung möchte das Gunda-Werner-Institut alle einladen, sich an unserer aktuellen Online-Debatte zu beteiligen und zugleich die letzte online-Debatte „Grüne Feministen und ‚Männerrechtler‘ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus“ von 2010 weiter führen.

Denn auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten geschlechterpolitische Fortschritte errungen wurden, ist eine emanzipative Geschlechterpolitik in vielen Bereichen rückläufig oder stagniert. Von einem einheitlichen feministischen „Wir“ ist heute nicht mehr auszugehen. Frauenpolitische Ansätze haben sich ausdifferenziert und sind sichtbar divers, auch emanzipierte Männer diskutieren mit. […]

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Frauen, bildet Banden

von Katrin Rönicke

In Berlin ist die Piratenpartei mit neun Prozent in das Abgeordnetenhaus eingezogen. Von den 15 aufgestellten Kandidaten ist nur eine weiblich. Susanne Graf wird es einigermaßen schwer haben, als einzige Frau unter 14 Männern. Sie ist mit 19 Jahren zugleich die Jüngste auf der Liste, was ihre Position nicht unbedingt stärkt. In den Überlegungen, wie man sie und zugleich die Stärke der Frauen innerhalb dieser Partei, sei es quantitativ oder qualitativ, aufwerten kann, spielen Bündnisse eine entscheidende […]

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