7. November 2011,
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Wo viele Schwalben sind ist Sommer - Geschlechterpolitik braucht strategisch wie menschlich Bündnisse
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer: Ursprung des Sprichwortes ist eine Fabel von Äsop: Ein Mann verkauft seinen Mantel, weil er nach der Sichtung einer einzelnen Schwalbe davon ausgeht, dass der Sommer naht. Fortan muss er frieren, denn es bleibt kalt und die zu früh zurückgekehrte Schwalbe erfriert.[1] (weiterlesen…)
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31. Oktober 2011,
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Beim Spiel ohne Regeln: Abpfiff!
In und mit Bündnissen aller Art habe ich Zeit meines beruflichen Lebens gearbeitet; diese Erfahrungen kommen mir bei meiner Arbeit als Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates (DF) zugute. Der DF ist als Zusammenschluss von mehr als 50 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände eher ein auf Dauer angelegter Bund als ein loses Bündnis. Voraussetzung für den Erfolg ist in beiden Fällen die gelebte Überzeugung aller Beteiligten, dass sie gemeinsam mit den anderen mehr erreichen werden als alleine. Das schließt ein, bei gemeinsamen Aktivitäten hin und wieder auf die Schärfung des eigenen Profils zu verzichten. Zugleich müssen allerdings alle Beteiligten einander zugestehen, dass die Profile der Einzelnen im Ergebnis sichtbar bleiben. (weiterlesen…)
Posted in Bündnispolitiken Tags: Bündnisse/Bündnispolitik, Familien- und Erwerbsarbeit, Feminismus, Frauenorganisation, Frauenpolitik, Gleichberechtigung, Männerorganisation, Menschenrechte, Sichtbarkeit, § 218
4. Oktober 2011,
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Unter dieser Fragestellung möchte das Gunda-Werner-Institut alle einladen, sich an unserer aktuellen Online-Debatte zu beteiligen und zugleich die letzte online-Debatte „Grüne Feministen und ‚Männerrechtler‘ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus“ von 2010 weiter führen.
Denn auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten geschlechterpolitische Fortschritte errungen wurden, ist eine emanzipative Geschlechterpolitik in vielen Bereichen rückläufig oder stagniert. Von einem einheitlichen feministischen „Wir“ ist heute nicht mehr auszugehen. Frauenpolitische Ansätze haben sich ausdifferenziert und sind sichtbar divers, auch emanzipierte Männer diskutieren mit. Ist Bündnispolitik eine Chance, geschlechterpolitische Ziele zu erreichen und aus der geschlechterpolitischen Stagnation bzw. dem Roll Back heraus zu kommen? Welche Bündnisformen und Bündnisse sollten Feministinnen (nicht) eingehen? Wie sollte Bündnispolitik gestaltet werden, um feministische und emanzipatorische Ziele zu erreichen? Was ist erforderlich? Wer ist einzubinden, warum? Dies sind für uns zentrale Fragen.
Wir blicken mit verschiedenen Perspektiven auf Potenziale und Chancen von Bündnissen ebenso wie auf Grenzen und Probleme von Bündnispolitiken und freuen uns über Kommentare zu den Beiträgen auf dem Blog (http://streit-wert.boellblog.org/) oder einem eigenen Artikel an die E-Mail gwi@boell.de.
Kontakt: Sabine Mohamed, E-Mail gwi@boell.de T 030-28534-122
Posted in Bündnispolitiken Tags: Ägypten, Aktivist_innen, antirassistische Praxen, Bündnisse/Bündnispolitik, Critical Whiteness Studies, Debatte, Disability Studies, diversity, Feminismus, Frauen of Color, Gender Mainstreaming, Gender Studies, Gerechtigkeit, Geschlechterpolitik, Gewalt, Gleichberechtigung, Grüne Feministen, Grünes Männermanifest, Heteronormativität, intersektional, Jungen-/Männerpolitik, Kämpfe, Konstruktion, Männerorganisation, Medien, Menschenrechte, People of Color, Piratenpartei, Politik, politische Repräsentation, Positionierung, Postcolonial Studies, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, Privileg, Privilegien, queer-/feministische Praxen, Rassismus, Schwarze Frauen, Schweiz, Sexismus, Sichtbarkeit, Solidarität, Soziale Bewegung, Sri Lanka, Stereotype, Väter, Weiße Frauen, White bond