Lobby « Was ist der Streit-Wert?

Artikel getagged mit ‘Lobby’

Ahmad Mansour

30. Dezember 2011,

Ein deutscher Frühling wider dem Partriarchat

Mein Name ist Ahmad Mansour, ich bin Diplom- Psychologe, lebe seit sieben Jahren in Deutschland und arbeite als Gruppenleiter bei Heroes. Für mich ist Heroes nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein persönlicher Entwicklungsprozess. In diesem Raum habe ich gelernt meine Einstellungen in Frage zu stellen, reflektiert zu denken und bestimmte Ängste zu beseitigen. Dort habe ich gelernt, Gleichberechtigung zum Lebensziel zu machen. (more…)

Aimee Carrillo Rowe

22. November 2011,

“Wir”-Fragen: Überlegungen zur Bedeutung differenzbasierter Bündnisse

Feministische Bündnisse sind unerlässlich für eine fortschrittliche Politik, denn sie bergen Potenziale für die Begegnung von Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft. Ich unterscheide „Bündnisse“ aufgrund ihrer nachhaltigen Beständigkeit von „Koalitionen“, die von strategischen und in der Regel kurzen Beziehungen geprägt sind. Explizit „feministische“ Bündnisse bieten Raum für politische Intimität, die nicht nur individuelles, sondern auch kollektives Bewusstsein und sogar Institutionen verändern können. Feministische Bündnisse müssen aber auch intersektional  sein. (more…)

Malathi de Alwis

14. November 2011,

Zu welchem Preis? – Internationale/Transnationale feministische Bündnisse

Seit dem Entstehen einer globalen feministischen Bewegung engagieren sich Feministinnen aus dem Norden und Süden in internationalen/transnationalen Bündnissen. Ich behaupte, dass ihre Internationalität eine der größten Stärken sowohl der feministischen als auch der linken Bewegung ist (neben der Tatsache, dass sie sich aus Ideologien speisen, die Ergebnis politischer Kämpfe waren). Die UN-Frauenkonferenzen in Mexiko, Kopenhagen, Nairobi und Peking haben das Gefühl internationaler Solidarität unter Feministinnen weiter gestärkt. (more…)

Martin Rosowski

9. November 2011,

Bündnisse statt Seilschaften – Ein Plädoyer für geschlechtergerechte Gleichstellungspolitik

In Zeiten der Vernetzung und der Konzentration von Kräften wird es ohne eine Verständigung über Möglichkeiten und Grenzen gemeinsamer Strategien nicht gehen. Doch Bündnisse sind keine Seilschaften, in denen die Absicherung der gegenseitigen Machtinteressen im Vordergrund steht. Ebenso wenig möchte ich Bündnisse auch im ursprünglichen Sinne ihrer Bedeutungsgeschichte verstehen: nämlich im Sinne der „Verbündung“ gegen andere, zumeist die Feinde im Krieg.

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Andreas Borter

24. Oktober 2011,

Statt Geschlechterkampf – ein Dialog auf Augenhöhe

Basierend einerseits auf meinen Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren als politische Lobbyorganisation gemacht haben, andrerseits auf der Strategie von männer.ch, welche für uns in der Ausgestaltung von Bündnissen und Allianzen wegleitend ist. Darin zeigt sich auch die Haltung und die Rolle, in welcher wir uns in der Bündnispolitik sehen: männer.ch erkennt an, dass es nach wie vor Benachteiligungen von Frauen gibt (z.B. Lohnungleichheit) und es deshalb nach wie vor Massnahmen braucht, um diese zu beheben. Auch auf Männerseite existieren Benachteiligungen, sowohl legislative (z.B. Dienstpflicht, Rentenalter, Scheidungsrecht) wie auch normative (z.B. die mit der traditionellen Männerrolle verbundenen Gesundheitsrisiken). Gleichzeitig stellen wir uns auf den Standpunkt, dass ein gegenseitiges Aufwägen der Benachteiligungen beider Geschlechter nicht zielführend ist. Oder zugespitzt gefragt: Wie soll sich schon ermessen lassen, ob es «besser» ist, acht Prozent weniger zu verdienen oder fünf Jahre früher zu sterben? (more…)

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