FOLLOW THE MONEY: EIN KURZTRIP DURCH SEX & POLITIK

© Remo Casilli, Romvon Pieke Biermann

 

Bäuchlings in die Freiheit?

1971 platzten Frauen mit dem Slogan „Mein Bauch gehört mir!“ in die westdeutsche Öffentlichkeit; es ging um die Abschaffung eines Instruments zur Kriminalisierung von Frauen: des § 218.  Der hatte vermutlich kein einziges ungeborenes Leben geschützt, aber massenweise geborenes Leben gefährdet, verletzt, nachhaltig geschädigt und nicht selten getötet: das von Frauen, die abgetrieben hatten.

weiterlesen

Sabine Mohamed

Überlegungen zu geschlechterpolitischen Bündnissen, ihre Chancen, ihre Probleme und Totgeburten

Das Konzept der globalen Schwesternschaft ist verworfen. Verworfen, weil die Vorstellung, dass es einen Universalismus unter Frauen gäbe, sich als zu eng erwies. Indessen die Vorstellung, Frauen seien ein in einer patriarchalen Gesellschaft unterdrücktes Kollektiv, bei einigen weißen Feminist_innen noch immer existiert. Dabei blenden sie nichts weniger als die Verschränkungen von sozialen, strukturellen Ungleichheitsverhältnissen in einem rassistischen, kapitalistischen System aus […]

weiterlesen

Andrea Ferber

A_F_100Das Ideal des siegenden Kriegers – Warum Liebe und Empathie unabdinglich bleiben

Bevor über mögliche Bündnisse nachgedacht wird, sollte man kurz darüber reflektieren, was die möglichen Gründe des thematisierten „Roll Back“ in Fragen der Geschlechterdemokratie sind. Dazu einige kurze Überlegungen: Arno Grün, der sich in seinen Werken ausführlich mit den Ursachen von Unterdrückung, Diskriminierung, Extremismus und Gewalt auseinander setzte, äußerte zu Beginn der 1990er Jahre folgendes: „Indem wir zum Beispiel vom Fremdenhass […]

weiterlesen