Artikel getagged mit ‘Geschlechterpolitik’
1. Oktober 2012,

Teilhabe für alle durch neutrale Plattformen?
Die Geschlechterpolitik ist ein Dauerbrenner in der Auseinandersetzung mit der Piratenpartei. Allzu oft bleibt diese jedoch bei stereotypen Vorstellungen stehen, also zum Beispiel bei der Geschichte von den technikverliebten Nerds, die die Sprache der Frauen nicht sprechen (weiterlesen …)
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9. November 2011,
Bündnisse statt Seilschaften – Ein Plädoyer für geschlechtergerechte Gleichstellungspolitik
In Zeiten der Vernetzung und der Konzentration von Kräften wird es ohne eine Verständigung über Möglichkeiten und Grenzen gemeinsamer Strategien nicht gehen. Doch Bündnisse sind keine Seilschaften, in denen die Absicherung der gegenseitigen Machtinteressen im Vordergrund steht. Ebenso wenig möchte ich Bündnisse auch im ursprünglichen Sinne ihrer Bedeutungsgeschichte verstehen: nämlich im Sinne der „Verbündung“ gegen andere, zumeist die Feinde im Krieg.
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24. Oktober 2011,
Statt Geschlechterkampf – ein Dialog auf Augenhöhe
Basierend einerseits auf meinen Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren als politische Lobbyorganisation gemacht haben, andrerseits auf der Strategie von männer.ch, welche für uns in der Ausgestaltung von Bündnissen und Allianzen wegleitend ist. Darin zeigt sich auch die Haltung und die Rolle, in welcher wir uns in der Bündnispolitik sehen: männer.ch erkennt an, dass es nach wie vor Benachteiligungen von Frauen gibt (z.B. Lohnungleichheit) und es deshalb nach wie vor Massnahmen braucht, um diese zu beheben. Auch auf Männerseite existieren Benachteiligungen, sowohl legislative (z.B. Dienstpflicht, Rentenalter, Scheidungsrecht) wie auch normative (z.B. die mit der traditionellen Männerrolle verbundenen Gesundheitsrisiken). Gleichzeitig stellen wir uns auf den Standpunkt, dass ein gegenseitiges Aufwägen der Benachteiligungen beider Geschlechter nicht zielführend ist. Oder zugespitzt gefragt: Wie soll sich schon ermessen lassen, ob es «besser» ist, acht Prozent weniger zu verdienen oder fünf Jahre früher zu sterben? (weiterlesen …)
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20. Oktober 2011,
FeministIn oder Nicht-FeministIn: Das ist hier die Frage!
Als im vergangenen Jahr mit dem „Grünen Männermanifest“ ein Aufruf Grüner Politiker in der Partei erschien, der gesellschaftlich und politisch ein neues Männerbild propagierte, waren die Reaktionen aufschlussreich und sind es bis heute. Eine breite Presseresonanz, über 1.000 Blog-Kommentare und eine Debatte, die bis heute anhält, zeigen, dass wir mit dem Aufruf in ein Wespennest gestochen haben: in das der tradierten Konflikte. Für rechtslastige „Männerrechte“-Gruppen waren wir die „Eunuchen“, die den „Kotau vor den Emanzen“ machen. Für viele Macho-Männer – auch in der eigenen Partei – plötzlich die neuen „Gedöns-Politiker“. (weiterlesen …)
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13. Oktober 2011,
Politik gelingt gemeinsam
Politik ist in meinem Verständnis immer Bündnispolitik. Nur, wenn ich andere gewinne, überzeuge, motiviere, kann Politik gelingen, kann ich meine Vorstellungen voranbringen und umsetzen. Politik ist dabei ein Prozess, in dem es im Austausch, in der Zusammenarbeit, in der Kommunikation mit vielen anderen darum geht, möglichst viel von meinen Zielen umzusetzen – aber diese eben auch einem Realitätscheck zu unterziehen. (weiterlesen …)
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5. Oktober 2011,
White bond – Welche Frage stellt sich vor der Bündnisfrage?
Bevor wir uns fragen, welche Bündnisse wir eingehen möchten, sollten wir sorgfältig unsere Mitgliedschaften in schon existierenden Bündnissen überprüfen. Für solche, die mehrfach privilegiert sind, stellt das eine besondere Herausforderung dar, denn oftmals ist das Bewusstsein über solche Mitgliedschaften gar nicht vorhanden. Ich habe viel gelernt von Frauen of Color, die von der White bond sprechen – dem Weißen Bündnis, dem Weiße von Geburt an angehören und in dem sie systematisch trainiert werden, Lügen für wahr zu halten. Es gibt auch andere Bündnisse: (weiterlesen …)
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4. Oktober 2011,
Unter dieser Fragestellung möchte das Gunda-Werner-Institut alle einladen, sich an unserer aktuellen Online-Debatte zu beteiligen und zugleich die letzte online-Debatte „Grüne Feministen und ‚Männerrechtler‘ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus“ von 2010 weiter führen.
Denn auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten geschlechterpolitische Fortschritte errungen wurden, ist eine emanzipative Geschlechterpolitik in vielen Bereichen rückläufig oder stagniert. Von einem einheitlichen feministischen „Wir“ ist heute nicht mehr auszugehen. Frauenpolitische Ansätze haben sich ausdifferenziert und sind sichtbar divers, auch emanzipierte Männer diskutieren mit. Ist Bündnispolitik eine Chance, geschlechterpolitische Ziele zu erreichen und aus der geschlechterpolitischen Stagnation bzw. dem Roll Back heraus zu kommen? Welche Bündnisformen und Bündnisse sollten Feministinnen (nicht) eingehen? Wie sollte Bündnispolitik gestaltet werden, um feministische und emanzipatorische Ziele zu erreichen? Was ist erforderlich? Wer ist einzubinden, warum? Dies sind für uns zentrale Fragen.
Wir blicken mit verschiedenen Perspektiven auf Potenziale und Chancen von Bündnissen ebenso wie auf Grenzen und Probleme von Bündnispolitiken und freuen uns über Kommentare zu den Beiträgen auf dem Blog (http://streit-wert.boellblog.org/) oder einem eigenen Artikel an die E-Mail gwi@boell.de.
Kontakt: Sabine Mohamed, E-Mail gwi@boell.de T 030-28534-122
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4. Oktober 2011,
Frauen, bildet Banden
In Berlin ist die Piratenpartei mit neun Prozent in das Abgeordnetenhaus eingezogen. Von den 15 aufgestellten Kandidaten ist nur eine weiblich. Susanne Graf wird es einigermaßen schwer haben, als einzige Frau unter 14 Männern. Sie ist mit 19 Jahren zugleich die Jüngste auf der Liste, was ihre Position nicht unbedingt stärkt. In den Überlegungen, wie man sie und zugleich die Stärke der Frauen innerhalb dieser Partei, sei es quantitativ oder qualitativ, aufwerten kann, spielen Bündnisse eine entscheidende Rolle.
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Posted in Bündnispolitiken Tags: Bündnisse/Bündnispolitik, Doppelte Vergesellschaftung, Feminismus, Geschlechterpolitik, Gleichberechtigung, Medien, Netzbewegung, Netzpolitik, Piratenpartei, Politik, politische Repräsentation, Stereotype, Wahlen