16. November 2011,
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Jede Revolution ist eine Chance – auch für ägyptische Frauen?
Wie alle Zusammenschlüsse werden politisch motivierte Bündnisse wegen gemeinsamer Interessen eingegangen. Mit ausreichend breitem Rückhalt in der Zivilbevölkerung und an Schlüsselpositionen mögen sie sogar zu einer Speerspitze werden, die selbst den apodiktischen Starrsinn eines totalitären Regimes durchdringt. Je heterogener die einzelnen Bündnisparteien in sich oder im Verhältnis zueinander sind, desto zerbrechlicher sind freilich die Allianzen – und das wohl spätestens dann, nachdem ein konkret verbindendes Ziel im Wesentlichen erreicht worden ist und das weitere Vorgehen verhandelt wird.
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Posted in Bündnispolitiken Tags: Ägypten, arabische/ägyptische Aktivist_innen/Feministinnen, Bündnisse/Bündnispolitik, Emanzipation, Feminismus, Frauenbewegung, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Islam, Kämpfe, Konstruktion, Machtverhältnisse, Militär, Mubarak, Partizipation, Patriarchat, politische Repräsentation, Postcolonial Studies, Religion, Revolution, Soziale Bewegung, Verfassung/Gesetzesreformen, Westen, Zivilgesellschaft
4. Oktober 2011,
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Unter dieser Fragestellung möchte das Gunda-Werner-Institut alle einladen, sich an unserer aktuellen Online-Debatte zu beteiligen und zugleich die letzte online-Debatte „Grüne Feministen und ‚Männerrechtler‘ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus“ von 2010 weiter führen.
Denn auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten geschlechterpolitische Fortschritte errungen wurden, ist eine emanzipative Geschlechterpolitik in vielen Bereichen rückläufig oder stagniert. Von einem einheitlichen feministischen „Wir“ ist heute nicht mehr auszugehen. Frauenpolitische Ansätze haben sich ausdifferenziert und sind sichtbar divers, auch emanzipierte Männer diskutieren mit. Ist Bündnispolitik eine Chance, geschlechterpolitische Ziele zu erreichen und aus der geschlechterpolitischen Stagnation bzw. dem Roll Back heraus zu kommen? Welche Bündnisformen und Bündnisse sollten Feministinnen (nicht) eingehen? Wie sollte Bündnispolitik gestaltet werden, um feministische und emanzipatorische Ziele zu erreichen? Was ist erforderlich? Wer ist einzubinden, warum? Dies sind für uns zentrale Fragen.
Wir blicken mit verschiedenen Perspektiven auf Potenziale und Chancen von Bündnissen ebenso wie auf Grenzen und Probleme von Bündnispolitiken und freuen uns über Kommentare zu den Beiträgen auf dem Blog (http://streit-wert.boellblog.org/) oder einem eigenen Artikel an die E-Mail gwi@boell.de.
Kontakt: Sabine Mohamed, E-Mail gwi@boell.de T 030-28534-122
Posted in Bündnispolitiken Tags: Ägypten, Aktivist_innen, antirassistische Praxen, Bündnisse/Bündnispolitik, Critical Whiteness Studies, Debatte, Disability Studies, diversity, Feminismus, Frauen of Color, Gender Mainstreaming, Gender Studies, Gerechtigkeit, Geschlechterpolitik, Gewalt, Gleichberechtigung, Grüne Feministen, Grünes Männermanifest, Heteronormativität, intersektional, Jungen-/Männerpolitik, Kämpfe, Konstruktion, Männerorganisation, Medien, Menschenrechte, People of Color, Piratenpartei, Politik, politische Repräsentation, Positionierung, Postcolonial Studies, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, Privileg, Privilegien, queer-/feministische Praxen, Rassismus, Schwarze Frauen, Schweiz, Sexismus, Sichtbarkeit, Solidarität, Soziale Bewegung, Sri Lanka, Stereotype, Väter, Weiße Frauen, White bond